(02661) 40285
Als Favorit hinzufügen   Link verschicken   Drucken
 

Wissensbox

wissensbox

 

Grasfrosch

Grasfrosch

Das ist der Grasfrosch, der zu der Gruppe der Amphibien zählt und unsere häufigste Froschart ist. Er kann bis zu elf Zentimeter groß werden. Seine Oberseite ist gelb-, rot-bis schwarzbraun gefärbt mit größeren Flecken. Der auffallend große dunkelbraune Fleck in Augennähe ist das Trommelfell und fast größer als das Auge selbst. Der Grasfrosch liebt feuchte Wiesen und lebt gerne in der Umgebung von Sümpfen, Teichen und Bächen. Besonders kleine Teiche und Weiher bevorzugt er, denn hier überwintert er gern am Gewässergrund und laicht im Frühjahr ab. Typisch für den Grasfrosch sind die großen Laichballen, die er ins Wasser legt.  Sie können aus 700 bis 4500 Eiern bestehen. Daraus schlüpfen die Larven, die später zu Kaulquappen werden. Diese wiederum entwickeln sich weiter zu Fröschen. Dabei verändert sich nicht nur die äußere Erscheinung. Es wandelt sich auch die Kiemenatmung der Larven in eine Lungenatmung beim fertigen Frosch. Diese Verwandlung der Gestalt nennt man in der Fachsprache Metamorphose (sprich: Me-ta-mor-fo-se).


Märzbecher

Märzbecher

Das ist der Märzbecher, der wegen seiner Blütezeit im März und der Form seiner Blüten diesen hübschen Namen trägt. Die Pflanze, die in Büscheln wächst, trägt weiße, glockenförmige, duftende Blüten, die an ihren Spitzen jeweils einen gelbgrünen Fleck haben und nickend am Stängel hängen. Die Blätter dieser Pflanze sind lang und schmal. Sie wird insgesamt etwa 20 bis 30 cm hoch. Der Märzbecher wächst wie das Schneeglöckchen aus einer Zwiebel und gehört durch seinen zeitigen Austrieb im Jahr zu den ersten Frühjahrsboten. Darum ist er eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. In der freien Natur ist der Märzbecher vom Aussterben bedroht. Deswegen steht er bei uns unter Naturschutz. Jeder, der ihm im Wald oder auf der Wiese begegnet, darf ihn bewundern. Das Pflücken und Ausgraben ist unter Strafe gestellt. Bei vielen Leuten wächst dieser Frühblüher allerdings zu unserer Freude als gezüchtete Pflanze im Garten.


Maikäfer

Maikäfer

Der Maikäfer gehört zu der großen Gruppe der Insekten. Er wird 2 – 3 cm lang und hat insgesamt 6 Beine. Typisch für den Maikäfer sind die braunen Flügel, der schwarze Halsschild und das schwarzweiße Zickzackmuster an der Seite. Unter den beiden dicken, starren Deckflügeln liegen geschützt zwei dünne Hautflügel. Besonders auffällig sind die Fühler der Maikäfer, denn an ihren Enden sitzen kleine Fächer mit kleinen Blättchen. An denen lassen sich Männchen und Weibchen sehr leicht voneinander unterscheiden. Maikäfermännchen haben Fühler mit je sieben Blättchen, Weibchen besitzen nur sechs Blättchen, die außerdem deutlich kleiner sind. Fühler sind für Käfer das, was für uns die Nase ist: Auf ihnen sitzen die sogenannten Geruchs-Sensoren. Weil die Männchen größere Fühler haben, besitzen sie auch mehr davon als die Weibchen - Männchen haben bis zu 50 000, Weibchen dagegen nur etwa 8000 Geruchs-Sensoren. Maikäfer kommen vor allem in Laubwäldern vor, weil die Blätter der Bäume ihre Nahrungsgrundlage sind. Die Entwicklung eines Maikäfers dauert 3 - 4, manchmal sogar auch 5 Jahre. Das eigentliche Leben der erwachsenen Käfer ist nur kurz, nämlich nur vier bis sieben Wochen. Nach der Begattung sterben die Männchen. Die Weibchen sterben nach der Eiablage.


 

Rotkehlchen

Rotkehlchen

Das ist das Rotkehlchen, das seinen Namen wegen seines Aussehens erhielt, denn die orange-rot gefärbte Kehle und Brust machen es unverwechselbar. Während der Bauch und die Seiten mit bläulich-grauen Federn bedeckt sind, trägt es auf seinem Rücken braune Federn. Beim Rotkehlchen sehen Weibchen und Männchen gleich aus. Das Rotkehlchen ist ca. 14 cm groß, wiegt etwa 19,5 g und lebt bei uns in Wäldern, Parks und Gärten. Dort hält es sich gern in dichten, niedrigen Hecken auf. Das Rotkehlchen frisst im Sommer Insekten, Spinnen, Asseln und Würmer. Im Winter ernährt es sich von Beeren und fetthaltigen Samen und ist ein häufiger Gast am Futterhäuschen. Das Weibchen baut ein napfförmiges Nest, in das es 5–7 Eier liegt, die ungefähr 12–14 Tage lang bebrütet werden. Beide Elternteile versorgen die Kleinen mit Nahrung. Pro Jahr brütet das Rotkehlchen meist zweimal. Außerhalb der Brutzeit sind Rotkehlchen sehr zänkisch und streiten sich mit anderen Rotkehlchen.


 

Stöffelmaus AKTUELL

Das zeichnet uns aus:

Der bundesweite Vorlesetag